Willkommen bei Offroad-Blogs.net. Du bist nicht eingeloggt. Starte jetzt dein eigenes Blog: hier klicken!

Einträge mit dem Tag ‘Toyota Hilux’

Statement zum Hilux: Redneck und sein Extra Cab

geschrieben am 9. Juli 2009 um 08:40 von netzmeister

“Redneck” Jürgen über seinen Lux:

Hallo zusammen!

Mittlerweile hab ich mit meinem Hilx (2,5 L, Xtra-Cab) 23000 km zurückgelegt. Der Pickup ist mein Alltagsauto, er begleitet mich sowohl in die Arbeit als auch auf Treffen und auf Urlaubstouren, wie nach Italien und einer ausgiebigen Offroad-Tour auf Römö in Dänemark. Ausgerüstet ist er mit einem OME-Fahrwerk (mittel), 265/75er BF Goodrich AT - Reifen, einem Hardtop, AHK und einem TJM-Schnorchel.

Bis jetzt ist nicht die kleinste Störung aufgetreten. Im Solobetrieb empfinde ich die Leistung von 120 PS trotz der vom Abrollumfang größeren Reifen als ausreichend, im Anhängerbetrieb mit unserem Wohnanhänger könnte er schon ein paar Pferdchen mehr haben, da muß man den Motor schon bei Laune halten und rechtzeitig zurückschalten, um nicht als Verkehrshindernis zu gelten.

Gewöhnungsbedürftig finde ich den Klang des Common-Rail-Diesels, der untertourig und im kalten Zustand eher nach einer Landmaschine klingt als nach einem modernen Pickup. Der Vorgänger, ein Mitsubishi L200, war noch ein Wirbelkammer-Diesel und hatte dieses Nageln nicht so extrem. Aber man gewöhnt sich dran.

Im (nur mittelschweren) Geländebetrieb erwies sich der Hilux trotz der Länge von 5,25 m dank des OME-Fahrwerks und der größeren Reifen in der Untersetzung als durchzugsstark und handlicher, als es die Optik vermuten lässt.
Mein Verbrauch liegt zwischen 10 und 11 Liter, bei gemäßigter Fahrweise, ich bin kein Raser und belasse es auf der Autobahn auch bei max. 130. Unter 10 Liter komme ich so gut wie nie, dafür braucht er mit Wohnanhäner auch nur zwischen 12 und 13 Liter, was ich völlig in Ordnung finde.

Die Verarbeitung ist tadellos, nichts knirscht oder klappert. Den Radio mit seinen großen Knöpfen und Drehschaltern finde ich genial, weil ich auch ohne die Brille aufzusetzen die Funktionen gut ablesen kann. Der CD-Player kennt zwar CD´s im MP3 - Format, es kommt mir aber vor, als wäre er bei diesen empfindlicher, da er bei etlichen im MP3-Format gebrannten CD´s öfter mal hüpft.

Die Heizleistung ist im Winter völlig ausreichend, die Klimaanlage allerdings könnte etwas mehr Kühlleistung abgeben, was aber beim derzeitigen Sommer nicht so ins Gewicht fällt.

Alles in allem habe ich den Kauf des Hilux in keinster Weise bereut, kann das Fahrzeug nur empfehlen und würde ihn auch jederzeit wieder kaufen. Am Samstag starten wir mit mehreren Pickups zu einer 10-tägigen Alpenüberquerung, da kann er mal zeigen, was er offroad so draufhat.

Irgendwann möchte ich noch einen Dachgepäckträger und Zusatzscheinwerfer montieren, und mittlerweile gibt es auch für dieses ja doch modern gestyltes Auto viel Zubehör, das ihn sowohl optisch als auch technisch besser macht.

Hier noch ein Bild:

redneck

Gruß,

Jürgen

 

Statement zum Hilux: Hotsch und sein Double Cab

geschrieben am 27. Juni 2009 um 11:27 von netzmeister

Hotsch fährt aktuell einen silbernen Doka, hat aber schon einige Pritschenwägelchen hinter sich: Gestartet hat er 1978, und damit dürfte er einer der ersten gewesen sein, die in Deutschland einen Hilux bewegt haben, denn offiziell fand der Lux erst 1981 den Weg in deutsche Gefilde.

Möchte mich hier nicht groß tun oder so. Fakt ist jedoch, dass ich 1978 meinen ersten Lux aus Belgien importiert habe. Mit dem aktuellen Modell hatte ich insgesamt 7 Toyota Pritschen und kann schon etwas vergleichen. Sagen wir´s mal so. Bis 98 hat sich nicht viel getan. Modernere Optik, besserer Korossionsschutz, Kleinigkeiten. Ab meinem 98er XtraCab gab´s dann schon el. Fh., Airbag, Mittelkonsole, Klima usw. Dinge, die ich bislang nur von meinem aus Canada importierten V6 kannte. Nun habe ich mit dem 2008er echt ein super Gerät. Kann eigentlich alles (s. Fred >> eierlegende W…).

Was ich am Lux liebe und was sich eigentlich von der Philosophie her in den letzten 20 Jahren nicht geändert hat ist die Konzentration auf´s Wesentliche. Wenige Schalter, übersichtliches Handling der Bedienelemente, Schweißnähte die nach gelerntem Schweißer aussehen…ich liebe es. Wenn ich da zum Vergleich in bzw. unter den L200 meines Bruders oder den Nissan gucke…oh weh. Aber wer es mag.

Was ich nicht mag ist eigentlich ein Widerspruch. Kleinigkeiten wie z.B. die Mittelkonsole. Früher war unter dem Deckel noch eine kl. Klappe für Geldbeutel, Handy etc. Total einfach aber super praktisch…fehlt. Innenlichtverzögerung und bel. Handschuhfach: Muss nicht sein, wäre aber praktisch. Ab 98 kleine Radhäuser vorne Evil or Very Mad: Größere Räder erfordern z.T. mutige Schnitte ins Blech. Und last but not least wieder kürzere Inspektionsintervalle Question

Sonnige Grüße aus Königsbach / hotsch


 

Kaufentscheidung

geschrieben am 26. Juni 2009 um 14:16 von netzmeister

Auf der Messe habe ich Daniela und Wolfgang getroffen und wir haben ein wenig über den Hilux geplaudert. Die beiden fahren derzeit einen N4 und einen N16 - und das nicht nur aus Spaß, sondern zumeist im harten Einsatz mit Rundballen drauf und Kühen im Hänger. Für die beiden steht zweifelsfrei fest: Ohne Hilux geht gleich mal garnix bei der Arbeit, das Ding ist halt einfach ein Arbeitstier.

 

Hilux von Taubenreuther

geschrieben am 25. Juni 2009 um 22:50 von netzmeister

Taubenreuther hatte auf der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen einen Hilux mit allem bestückt, was der Zubehör-Katalog hergibt. Auffällig dabei waren vor allem die (sehr dezente!) Windenstoßstange und der massive (6 mm) und weit nach hinten reichende Unterfahrschutz.

 

Statement zum Hilux: Fred und sein Double Cab

geschrieben am um 22:41 von netzmeister

Fred hat mir ein paar Bilder zu seinem wirklich harmonisch hergerichteten N17 (also die aktuelle Generation) geschickt:

Fahre jetzt den neuen Lux Doka 3-Liter Automatik (5-Gang) in unauffälligem rot.

Davor hatte ich die Version mit der 4-Gang-Automatik 36 tsd. km gefahren - ich fand, die Automatik schaltet sehr oft in den dritten zurück und dreht auch sehr weit hoch bis 140 km/h, im neuen läuft das ganze viel flüssiger (oder weicher?). Vielleicht liegts an der Power!

Die Änderungen: Sitze länger, Radio mit MP3, Bluetooth, Klimaautomat, Reifen 265/70 16, ARB Ramme mit Winde Horn fast, Hardtop, Unterfahrschutz…


 

Gitter & Zurrhaken

geschrieben am um 22:13 von netzmeister

Eine kleine Zwischenmeldung: Auch auf dem internationalen Markt gibt es die seitlichen Zurrhaken und das Gitter vor der Fahrgastzelle ausschließlich beim Single Cab. Extended und Double Cab müssen mit den 4 leidlich sinnvollen Haken innen an der Bordwand leben.

In meinen Augen ein klares Manko. Wieso muß ich für eine vernünftige Ladungssicherung erst noch nachrüsten? Wer hat sich denn den Käse überlegt?

gitter_singlecab1

gitter_haken_singlecab

 

Aktuelle Fragen #4

geschrieben am 20. Juni 2009 um 11:24 von netzmeister

Matthias hatte im Forum zwei Fragen gestellt:

Ist es richtig, das es den Hilux mit Kopfairbags nur in der Executive Ausstattung in verbindung mit dem 3 Liter Motor gibt??

Die Kopfairbags gibt es beim Double Cab “Sol” und “Executive”, genauso wie die Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer. Infos zu den Ausstattungsvarianten folgen noch.

Was verbraucht der Hilux bei 90 km/h auf der autobahn auf 100 km und bei wieviel umdrehungen dreht der Motor.

Nachdem der Lux bei 120 km/h ca. 2.700 U/min anzeigt, sind es bei 100 dann entsprechend ca. 2.200 - das kann man linear rechnen. Wohlgemerkt mit den 15″-Felgen mit 205/70 und dem Schaltgetriebe, das Drehzahlniveau bei der Automatik ist ein anderes.

Was er bei konstant 100 verbraucht, weiß ich leider nicht. Aber mit dieser Geschwindigkeit sollte man in lässig auf 8 Liter bringen können.

 

Statement zum Hilux: “Schmotzi” und sein Single Cab

geschrieben am 19. Juni 2009 um 11:34 von netzmeister

Schmotzi hat sich auf meinen Aufruf hin gemeldet und mit seine Eindrücke zukommen lassen:

Der Handwerker und sein Hilux

Hallo Offroad-Gemeinde,

zum aktuellen Hilux-Test moechte ich auch mein Statement zu dem neuen Hilux abgeben. Ich habe nun die dritte Hilux-Generation als Arbeitstier. Erster Hilux Baujahr ‘79. Zweiter, ein ‘96er Taro und nun den dritten, den ‘07er Hilux.
Ich bin selbstständiger Handwerker und repariere nebst Kompressoren auch Wasser und Abwasserpumpen. Oft muß ich dann 300-500 kg schwere Pumpen und Motoren ausbauen, die mitten im Wald in unzugänglichen Großbehälten verbaut sind wo nur noch der Gemeinde-Unimog eine Zufart findet.

Als mein ‘96er in die Jahre kam, stand nicht viel zur Auswahl. Drei Landrover-Händler waren nicht in der Lage, mir ein Angebot für einen Neuwagen zu unterbreiten. Und der neue Hilux X-Tra-Cab hatte eine zu kurze Pritsche. Ich möchte an dieser Stelle erwaehnen, dass ich keine Toyota-Scheuklappen trage. Ich bin also offen für alle Marken, aber ich tendiere zu Toyota, da ich bisher mit den Fahrzeugen zufrieden war. Als ich dann 2007 den Single Cab 4×4 vom Autohaus Nestle auf der “Abenteuer & Allrad” sah, war die Sache perfekt. Probegefahren und gekauft. Mittlerweile ist mein Hilux 2 Jahre alt und hat üöber 80.000 km auf dem Tacho. Zur normalen Wartung kam bisher ein neuer Sitzbezug und eine neue Steckachse hinten, die kostenlos auf Garantie ausgetauscht wurden. Ich bin also nie liegengeblieben. Ich möchte hier auch meinen Händler, Toyota Nestle, lobend erwähnen.

Meinen neuen Hilux habe ich mit 12 Liter Hohlraumwachs für die Ewigkeit konserviert:

bild1

Den unnützen Buegel der Pritsche habe ich sofort amputiert…

bild2

…znd einen Planenaufbau gebaut, die Plane habe ich anfertigen lassen:


bild3

Da ich mit Seilwinde arbeiten muss, habe ich noch eine Seilwinden-Aufnahme gebaut (am Markt war noch nichts zu bekommen):

bild4

bild5

Für die Arbeitsscheinwerfer und Langmaterial habe ich einen massiven Dachträger geschweißt:

bild6

Die Serienbereifung habe ich gegen 235/85-16 getauscht und zum Schutz des Getriebes habe ich einen Unterfahrschutz entwickelt:

YouTube Preview Image

………. der übrigens bei mir erworben werden kann:

bild7

Geplant ist noch ein Hydraulischer Kran hinter dem Führerhaus in Verbindung mit einer Komunalpritsche
Abschließend kann ich sagen, ich würd ihn wieder kaufen. Der Hilux ist ein günstiges, robustes und zuverlässiges Arbeitstier.

Möchte aber auch erwähnen, das ich von Handwerker-Kollegen weiss, daß Pickups von Ford, Mazda, Nissan oder Mitsubishi nicht schlechter oder besser sind als ein Toyota Hilux. Schließlich kochen alle nur mit Wasser.

Gruß,
Schmotzi

 

Gequietsche

geschrieben am 15. Juni 2009 um 13:43 von netzmeister

Nachtrag noch zu diesem seltsamen Quietsch-Geräusch im oberen Bereich der Beifahrer-Tür: Wenn ich bei 140 leicht den Fensterheber antippe und das Fenster minimal (um ein, zwei Millimeter) absenke, dann hört das Quietschen auf…taucht dafür bei 160 wieder auf, wo es dann verschwindet, wenn ich das Fenster wieder bis zum Anschlag hochfahre. Hängt wohl mit der erzeugten Spannung in der Tür und den damit verbundenen minimalen Verformungen von Fenster und Verkleidung zusammen.

Egal, was es ist: Es stört mordsmäßig!

 

Spritverbrauch mit Hänger

geschrieben am um 13:37 von netzmeister

Auf dem Weg nach Bad Kissingen und zurück hatte ich den kleinen, handlichen 5-Meter-Hänger am Lux mit den ganzen Theken, Tischen, Bänken, Stühlen usw. Heute morgen gab es dann noch eine kleine Vollgas-Autobahn-Etappe ohne Hänger.

Diese kleinen Aktionen haben mir einen Durchschnitts-Verbrauch von 11,3 Litern beschert. Das ist absolut noch verträglich für die gezogenen Lasten und den Bleifuß.

Grundsätzlich hat sich der Hilux mit dem Hänger extrem gut benommen: Auch mit leerer Pritsche (bei der Rückfahrt) lag er satt auf der Straße, hat nicht “geschwänzelt” und zu keiner Zeit angedeutet, daß er mit Last und Windwiderstand (durch die Plane) nicht zurechtkäme. Oft genug mußte ich mich bewußt zurücknehmen, weil die Tachonadel schon auf die 100 zusteuerte, Kraft war zu jeder Zeit mehr als ausreichend vorhanden.

Mit einem Wort: Souverän!

 

Aktuelle Fragen #3

geschrieben am 7. Juni 2009 um 00:38 von netzmeister

Im Forum kam in den letzten Tagen die Diskussion auf, ob die offene Ladefläche mit der Heckklappe als “Bremse” denn nun Sprit kostet oder nicht…ob es mit Hardtop günstiger ist oder ob eventuell ein Netz statt der Heckklappe den Verbrauch positiv beeinflußt.

Ein wirkliches Ergebnis konnten wir nicht ausmachen, aber das Hardtop scheint (wie erwartet) einen leichten Verbrauchsvorteil zu erzeugen. Klingt auf den ersten Blick logisch…allerdings ist Fluidmechanik keine wirklich simple Angelegenheit, und so manches Mal zeitigt die Realität völlig andere Ergebnisse als man sich das so schön im Hinterkopf zurechtüberlegt hat. ;-)

Dafür haben die Mythbusters diese Frage mal hochwissenschaftlich untersucht: Mythbusters - Tailgate up or down? :-D

YouTube Preview Image

Hardtops gibt es natürlich eine Menge: Von Toyota selbst gibt es eins mit und ohne seitliche Schiebefenster (für 2 tsd. bzw. 1.700 Euro) und eine unglaublich häßliche (nun ja, Geschmackssache eben) Laderaumabdeckung für stolze 3 tsd. Euro  (alle Preise jetzt für die verlängerte Kabine).

hardtop1

hardtop2

laderaumabdeckung

Alternativen dazu gibt es auf dem Aftermarket, z.B. von ARB bei Taubenreuther:
http://taubenreuther.de/?pli=1001045115
http://taubenreuther.de/?pli=1001045125

Da gibt es z.B. auch schmucke Stauboxen für die Ladefläche: http://taubenreuther.de/?pli=1001045110

Der von mir getestete Extra Cab hat ja eine Laderaumwanne inkl. Abdeckung der Heckklappe (380 Euro), wobei ich nach wie vor das Gitter vor der Heckscheibe vermisse, das es leider nur beim Single Cab gibt. Der hat dann praktischerweise auch gleich die Zurrhaken an der Außenseite der Bordwände. Das würde dem Extra Cab und dem Double Cab auch gut zu Gesicht stehen…schließlich will man die Pritsche ja nicht nur durch die Gegend fahren, sondern auch nutzen.

gitter_singlecab

Soweit erstmal zur Pritschenfrage… ;-)

@Stefan: Drehzahlniveau mit den 15″-Serienrädern bei 120 km/h ist ca. 2.700 U/min

Und zur Messe in Bad Kissingen werde ich den großen Hänger an den Lux hängen, die Ladefläche vollpacken und den ausführlichen Hängertest machen.

 

Wohlfühlfaktor

geschrieben am 3. Juni 2009 um 15:23 von netzmeister

Ihr kennt das: Es gibt Autos, die fühlen sich ganz OK an. Andere sind irgendwie ungemütlich, ob offensichtlich oder eher unterschwellig. Und es gibt diejenigen, in die man sich reinsetzt und sich sofort zu Hause fühlt.

So einer ist der Hilux für mich.

Natürlich könnte eine solche Betrachtung subjektiver nicht sein: Jeder empfindet das anders, logisch. Aber für mich ist irgendwie alles exakt da, wo es hingehört. Sitzposition, Armlehne, Armaturenbrett, Raumgefühl, Oberflächen, Bedienelemente…das ist alles nichts außergewöhnliches, aber es paßt einfach. Und das liegt wahrlich nicht daran, daß ich die Toyota-Brille aufhätte: Im Verso fühle ich mich völlig fehl am Platz und im Urban Cruiser konnte ich nach 2 Stunden immer noch keine perfekte Sitzposition finden.

hilux_innenraum

Anders im Hilux: Das Ding paßt mir wie angegossen, ich fühle mich einfach wohl. Und das ist das letzte Quentchen, das die Fahrt dann wirklich zum Vergnügen macht. Und unterbewußt dafür ausschlaggebend, daß ich ihn eigentlich nicht mehr hergeben mag.

Die Oberflächen machen einen ordentlichen, soliden und kratzfesten Eindruck. Die Schalter und Regler geben deutliche, feste Rückmeldung, wirken stabil und sind wackel- und klapperfrei. Die beiden Getränkehalter im Armaturenbrett sind direkt unter den Lüftungsdüsen angebracht (funktioniert mit der Klimaanlage gut!), in der Türverkleidung sind nochmal zwei.

090530_hilux_unterfuhrung_24

090530_hilux_unterfuhrung_18

090530_hilux_unterfuhrung_19

090530_hilux_unterfuhrung_21

090530_hilux_unterfuhrung_22

Einzig die Sitzverstellung ist nicht 100%ig ausgereift: Für den Einstieg hinten klappt mit einem Zug am Hebel die Lehne des Beifahrersitzes vor und der Sitz schiebt sich nach vorne. Aber eben nur auf der Beifahrerseite, nicht auf der Fahrerseite. Mechanische Memoryfunktion für die Lehnenposition gibt es keine, aber das ist nun wirklich unwichtig.

 

Universalgerät II

geschrieben am um 11:45 von netzmeister

Gestern hatte ich also wie erwähnt ein höchst unterschiedliches “Bewegungsprofil”…soweit, sogut.

hilux_08

Und was will uns der Autor damit sagen? :-p

Ganz simpel: Ich habe an einem Tag sämtliche Arten der Nutzung (bis auf hartes Gelände) durchlebt und hatte damit den direkten Vergleich.

Mein Fazit: Der Hilux IST ein Universalgerät, und zwar par excellence. Ob auf der Autobahn, der Landstraße, in der Stadt…beladen oder unbeladen…mit Hänger oder ohne…gemütlich oder unter Zeitdruck - es spielt überhaupt keine Rolle, er macht überall eine mehr als ordentliche Figur. Und das ist nunmal ein nicht ganz zu verachtender Punkt, wenn ich mich für ein Fahrzeug entscheide und genau weiß, daß ich die Kiste 98% der Zeit in Mitteleuropa bewege. Ich möchte im Alltag eben nicht ständig daran erinnert werden, daß ich ein Nutzfahrzeug bewege und Kompromisse eingehen muß. Aber ich möchte, wenn es drauf ankommt, auch ein kompromissloses Nutzfahrzeug zur Verfügung haben. Die eierlegende Wollmilchsau quasi.

Diesen Spagat zwischen Komfort und Tauglichkeit bekommt der Hilux in meinen Augen sagenhaft unaufdringlich hin. Die Sol-Ausstattung bietet (für mich persönlich) genau jenen Komfort, der mir die Fahrten angenehm gestaltet und mich gleichzeitig keinen Gedanken an Schonung verschwenden läßt, wenn ich einfach nur mit dem Hilux arbeiten will. Bis auf die fehlende Sperre hat Toyota Deutschland da in meinen Augen eine gute Auswahl getroffen.

Für andere Geschmäcker gibt es ja wie erwähnt die Basis-Ausstattung und den Executive - beide stelle ich die nächsten Tage auch noch kurz vor.

P.S.: Lacht jetzt nicht…aber die Parkhaus-Tauglichkeit ist ebenfalls gegeben…selbst bei unseren Deutschen Spielzeug-Parkplätzen:

hilux_04

hilux_05

:-D

 

Universalgerät

geschrieben am 2. Juni 2009 um 22:15 von netzmeister

Heute hatte ich das volle Programm: Morgens mit ein wenig Material auf der Pritsche zur Baustelle, von dort den großen Hänger leer wieder mit zurückgenommen, nachmittags Termin in der Karlsruher Innenstadt (Tiefgarage, natürlich), anschließend zwangsweise ein bißchen über die Landstraßen der Hardt gegurkt und vorhin mit heftiger Verspätung und ordentlich Dampf nochmal in die Stadt gespurtet (aber fragt nicht nach Sonnenschein). Fehlt eigentlich nur das Gelände, sonst war wirklich alles dabei, was man hierzulande als “Bewegungsprofil” sammeln kann.

…weiter im Text geht’s aber morgen früh, für heute ist wirklich Feierabend…

 

Die Tücke mit der korrekten Verbrauchsmessung

geschrieben am 31. Mai 2009 um 00:58 von netzmeister

Vorhin kam im Forum die Frage nach dem Verbrauch auf - nämlich als Schmotzi sich gewundert hat, daß er weitaus höhere Werte “erreicht”. Da Schmotzi auch wesentlich größere Schlappen auf den Felgen hat, ergibt sich ein ganz anderes Problem: Der Einfachheit halber geht man natürlich bei den Verbrauchsrechnungen vom Wert des km-Zählers aus, nicht von “bereinigten”, exakten Daten. Andere Reifengrößen ergeben natürlich andere Werte, da mit dem Radumfang auch die tatsächlich gefahrene Strecke variiert.

Wichtig ist dabei: Tachometer und km-Zähler sind getrennte Systeme, haben also nicht die gleiche Abweichung.

Hintergrund ist eine gesetzliche Vorgabe: Tachometer dürfen keinesfalls nachgehen, wohl aber “10% + 4 km/h” vorgehen. Das bringt es mit sich, daß a) die meisten “korrekt” fahrenden Autofahrer zu langsam unterwegs sind und b) auch Änderungen der Reifendimension teilweise tolerabel sein können (wenn z.B. von 205/80-16 auf 235/85-16 gewechselt wird, sind das 10% mehr Abrollumfang, was die meisten Tachos auf exakte Gangweise bringt).

Ich habe vorhin eine kleine Vergleichsfahrt unternommen und auf 2x 10 km Autobahn eine Abweichung des km-Zählers von 0,5% “ermittelt”. Nun ja, “ermittelt” ist lächerlich hochgegriffen, denn die Meßmethode mit den kleinen blauen Schildchen am Fahrbahnrand ist alles andere als präzise. Aber selbst wenn es 1% ist, kann man das getrost unter den Tisch fallen lassen - schon beim Tanken hat man Abweichungen in dieser Dimension.

Fazit: Der km-Zähler ist im Serienzustand recht exakt.