Willkommen bei Offroad-Blogs.net. Du bist nicht eingeloggt. Starte jetzt dein eigenes Blog: hier klicken!

Der "Probefahrttourist" unterzieht Allradler dem Alltagstest. Direkt und ungefiltert. Live.
[weitere Infos >>]

Augen auf beim Tankverlauf!

geschrieben am 31. Juli 2009 um 11:26 von netzmeister

Vorhin hatte ich ja schon eine leichte Andeutung gemacht: Ganz so abgekoppelt von allen schmutzigen Arbeiten ist der Innenraum nämlich nicht…auf Wunsch des Kunden wurde der Befüllstutzen für den hinteren Tank in den Boden der Kabine integriert. Das hat den schlichten Grund, daß durch die Befüllung direkt von oben das gesamte Tankvolumen auch voll ausgereizt werden kann - hat allerdings auch den Nachteil, daß man wirklich, wirklich, wirklich (wirklich!) sauber und konzentriert tanken sollte…

hzj79_maltec_32

…eine absolute Horrorvorstellung, wenn die Zapfpistole an der LKW-Säule zu spät abschaltet… =:-o

Guten Morgen!

geschrieben am um 09:06 von netzmeister

…also: Nicht erst jetzt, sondern schon um halb sieben.

Geschlafen habe ich wie ein Murmeltier. Leider wurden die Kanten des Ausbaus und der Boden vorgestern frisch geölt. Im Moment fühle ich mich noch etwas bekloppt im Kopf. Aber diese vielen Farben sind schon toll…hey, ist das Elvis da hinten?

Wie auch immer: Der Ausbau ist schlicht, funktionell und handwerklich sehr sauber gemacht. Die Spüle (mit Anschluß für eine Außendusche) bedient sich mit 2 separaten Hähnen aus je einem 50-Liter-Tank für Trink- und Brauchwasser, auf eine Filteranlage wurde wegen der kompletten Trennung beider Systeme verzichtet. Der Clou: Das Brauchwasser wird über die verbaute Webasto Dual-Top mit integriertem Boiler erhitzt, so hat man ständig 16 Liter Warmwasser zur Verfügung. Der zweiflammige Origo-Kocher und die große Engel-Box (und eine kleine zwischen den Sitzen) komplettieren die Ausstattung. Die kleinen 5-Watt-LED-Lampen sind nett! Mit 60 Euro das Stück allerdings auch nicht gerade ein Schnäppchen.

hzj79_maltec_31

Der komplette Innenausbau mit Tanks, Kocher, Leitungen, Pumpe usw., jedoch ohne die (schwere) Heizung & die Polster wiegt knapp unter 100 Kilo - das ist vertretbar.

Wolle man reilosse?

geschrieben am um 01:18 von netzmeister

Die Einstiegskante ist hoch. Irgendwie logisch. Also braucht der geneigte (Erst)besteiger ein Leiterchen, um sich irgendwie da hochzuschaffen. Dieses Leiterchen ist ein Schmuckstück des Yacht-Zubehörs und gar praktisch unter dem Heck befestigt, das muß man sagen. Allerdings würde ich gerne live miterleben, wie lange sich dieses Schmuckstück im täglichen Gebrauch hält: Wirkliches Vertrauen habe ich im Moment nicht.

Wer dann mal drin ist - das habe ich vorhin am eigenen Leib erfahren - hat dann allerdings ein ganz anderes Problem: Die Heckklappe hat noch keinen Zuzieh-Griff. Nichts bietet den müden Griffeln ausreichend Halt, um das “Kläppsche” zu schließen. Aber ich gehe mal davon aus, daß der Griff noch kommt…ebenso wie die Möglichkeit, die Klappe dann von innen zu verschließen: Den Riegel konnte ich zwar vorschieben, das Schloß jedoch nicht verriegeln. Heißt im Klartext: Wenn mich heute Nacht jemand klaut, ist Malte schuld. Dankesbriefe also dann bitte direkt an ihn.

Not my home, but my castle…für heute Nacht

geschrieben am um 01:03 von netzmeister

Für heute Nacht habe ich mich mit dem Kabinenwägelchen in den Kraichgau verzogen und mich irgendwo aufs freie Feld gestellt…und so sitze ich hier noch gemütlich mit dem Laptop auf dem ausziehbaren Tischchen und schreibe Euch ein paar Zeilen.

hzj79_maltec_16

Machen wir aber erst einmal außen weiter: Unter der Kabine ist links und rechts ein Sandblech-Abweiser montiert. Der würde zwar bei der ersten ernsthaften Grundberührung vermutlich aufgeben, aber soweit wird es wohl eher nicht kommen. Immerhin ist das hier  ein Reisemobil, kein Trialgerät.

hzj79_maltec_09

hzj79_maltec_11

Direkt mittig unter dem Heckeinstieg liegt der Spiritus-Tank für den innen verbauten Origo-Kocher - der Ort mag ein wenig ungewöhnlich sein, aber dafür stinkt auch nicht das ganze Auto, wenn man beim Tanken was verschüttet. Zumindest nicht, was den Spiritus angeht…aber dazu kommen wir später noch.

hzj79_maltec_12

Kinderkrankheiten…

geschrieben am um 00:10 von netzmeister

Als ich gerade auf der Autobahn unterwegs war, ging mir plötzlich der Sprit aus - obwohl im hinteren Tank laut Anzeige noch gut ein Achtel drin sein sollte. Schnelle Reaktion, Umschalten auf den vorderen (”Wo ist der ver§$%& Schalter? Wo ist eigentlich das Licht? BREMST DER LKW HEUTE NOCH???”) und 5 Sekunden Orgeln haben es dann aber noch retten können.

Aber der 79er ist ja gestern erst aus der Werkstatt gerollt worden - sowas kann passieren.

Quadratisch, praktisch…gut?

geschrieben am 30. Juli 2009 um 19:07 von netzmeister

Beginnen wir mit dem Äußeren:

hzj79_maltec_01

Die Kabine von Maltec hält sich wahrlich nicht lange mit Designfragen auf…einsfuffzich hoch, einssiebzich breit, zwodreissich lang, und fertich ist der Schuhkarton (zugunsten der Lesbarkeit nochmal in Zahlen: L x B x H = 2.300 x 1.700 x 1.500 mm). “Schuhkarton” meine ich dabei keinesfalls negativ, mir persönlich gefällt so eine schlichte Kabine sogar sehr gut. Auch auf eine Abschrägung am Heck wurde verzichtet, was in diesem Fall aber absolut nicht tragisch ist: Die Kabine verschlechtert den Böschungswinkel kaum, da beim 79er ohnehin die hinteren Federaufnahmen weit nach hinten ragen.

hzj79_maltec_02

hzj79_maltec_06

Verwendet wurde PP-Wabenmaterial - eine schlichte Philosophiefrage, Malte bevorzugt das Material einfach gegenüber den üblichen Sandwich-Platten mit Schaumkern.

Die Kabine ist getrennt vom Führerhaus gelagert und über einen Balg verbunden, ausreichend Beweglichkeit ist im Gelände also gewährleistet.

hzj79_maltec_07

hzj79_maltec_08

hzj79_maltec_05

…nachher geht´s weiter mit den äußeren Details…

Land Cruiser HZJ79 “Maltec”

geschrieben am um 10:07 von netzmeister

Für heute hat der Probefahrttourist was ganz feines in die Finger bekommen: Einen HZJ79 mit Kabine und einigen weiteren Modifikationen von Maltec - extrem auf Leichtbau getrimmt. Das Teil werde ich mir heute mal anschauen!

Statement zum Hilux: Redneck und sein Extra Cab

geschrieben am 9. Juli 2009 um 08:40 von netzmeister

“Redneck” Jürgen über seinen Lux:

Hallo zusammen!

Mittlerweile hab ich mit meinem Hilx (2,5 L, Xtra-Cab) 23000 km zurückgelegt. Der Pickup ist mein Alltagsauto, er begleitet mich sowohl in die Arbeit als auch auf Treffen und auf Urlaubstouren, wie nach Italien und einer ausgiebigen Offroad-Tour auf Römö in Dänemark. Ausgerüstet ist er mit einem OME-Fahrwerk (mittel), 265/75er BF Goodrich AT - Reifen, einem Hardtop, AHK und einem TJM-Schnorchel.

Bis jetzt ist nicht die kleinste Störung aufgetreten. Im Solobetrieb empfinde ich die Leistung von 120 PS trotz der vom Abrollumfang größeren Reifen als ausreichend, im Anhängerbetrieb mit unserem Wohnanhänger könnte er schon ein paar Pferdchen mehr haben, da muß man den Motor schon bei Laune halten und rechtzeitig zurückschalten, um nicht als Verkehrshindernis zu gelten.

Gewöhnungsbedürftig finde ich den Klang des Common-Rail-Diesels, der untertourig und im kalten Zustand eher nach einer Landmaschine klingt als nach einem modernen Pickup. Der Vorgänger, ein Mitsubishi L200, war noch ein Wirbelkammer-Diesel und hatte dieses Nageln nicht so extrem. Aber man gewöhnt sich dran.

Im (nur mittelschweren) Geländebetrieb erwies sich der Hilux trotz der Länge von 5,25 m dank des OME-Fahrwerks und der größeren Reifen in der Untersetzung als durchzugsstark und handlicher, als es die Optik vermuten lässt.
Mein Verbrauch liegt zwischen 10 und 11 Liter, bei gemäßigter Fahrweise, ich bin kein Raser und belasse es auf der Autobahn auch bei max. 130. Unter 10 Liter komme ich so gut wie nie, dafür braucht er mit Wohnanhäner auch nur zwischen 12 und 13 Liter, was ich völlig in Ordnung finde.

Die Verarbeitung ist tadellos, nichts knirscht oder klappert. Den Radio mit seinen großen Knöpfen und Drehschaltern finde ich genial, weil ich auch ohne die Brille aufzusetzen die Funktionen gut ablesen kann. Der CD-Player kennt zwar CD´s im MP3 - Format, es kommt mir aber vor, als wäre er bei diesen empfindlicher, da er bei etlichen im MP3-Format gebrannten CD´s öfter mal hüpft.

Die Heizleistung ist im Winter völlig ausreichend, die Klimaanlage allerdings könnte etwas mehr Kühlleistung abgeben, was aber beim derzeitigen Sommer nicht so ins Gewicht fällt.

Alles in allem habe ich den Kauf des Hilux in keinster Weise bereut, kann das Fahrzeug nur empfehlen und würde ihn auch jederzeit wieder kaufen. Am Samstag starten wir mit mehreren Pickups zu einer 10-tägigen Alpenüberquerung, da kann er mal zeigen, was er offroad so draufhat.

Irgendwann möchte ich noch einen Dachgepäckträger und Zusatzscheinwerfer montieren, und mittlerweile gibt es auch für dieses ja doch modern gestyltes Auto viel Zubehör, das ihn sowohl optisch als auch technisch besser macht.

Hier noch ein Bild:

redneck

Gruß,

Jürgen

Statement zum Hilux: Hotsch und sein Double Cab

geschrieben am 27. Juni 2009 um 11:27 von netzmeister

Hotsch fährt aktuell einen silbernen Doka, hat aber schon einige Pritschenwägelchen hinter sich: Gestartet hat er 1978, und damit dürfte er einer der ersten gewesen sein, die in Deutschland einen Hilux bewegt haben, denn offiziell fand der Lux erst 1981 den Weg in deutsche Gefilde.

Möchte mich hier nicht groß tun oder so. Fakt ist jedoch, dass ich 1978 meinen ersten Lux aus Belgien importiert habe. Mit dem aktuellen Modell hatte ich insgesamt 7 Toyota Pritschen und kann schon etwas vergleichen. Sagen wir´s mal so. Bis 98 hat sich nicht viel getan. Modernere Optik, besserer Korossionsschutz, Kleinigkeiten. Ab meinem 98er XtraCab gab´s dann schon el. Fh., Airbag, Mittelkonsole, Klima usw. Dinge, die ich bislang nur von meinem aus Canada importierten V6 kannte. Nun habe ich mit dem 2008er echt ein super Gerät. Kann eigentlich alles (s. Fred >> eierlegende W…).

Was ich am Lux liebe und was sich eigentlich von der Philosophie her in den letzten 20 Jahren nicht geändert hat ist die Konzentration auf´s Wesentliche. Wenige Schalter, übersichtliches Handling der Bedienelemente, Schweißnähte die nach gelerntem Schweißer aussehen…ich liebe es. Wenn ich da zum Vergleich in bzw. unter den L200 meines Bruders oder den Nissan gucke…oh weh. Aber wer es mag.

Was ich nicht mag ist eigentlich ein Widerspruch. Kleinigkeiten wie z.B. die Mittelkonsole. Früher war unter dem Deckel noch eine kl. Klappe für Geldbeutel, Handy etc. Total einfach aber super praktisch…fehlt. Innenlichtverzögerung und bel. Handschuhfach: Muss nicht sein, wäre aber praktisch. Ab 98 kleine Radhäuser vorne Evil or Very Mad: Größere Räder erfordern z.T. mutige Schnitte ins Blech. Und last but not least wieder kürzere Inspektionsintervalle Question

Sonnige Grüße aus Königsbach / hotsch


Kaufentscheidung

geschrieben am 26. Juni 2009 um 14:16 von netzmeister

Auf der Messe habe ich Daniela und Wolfgang getroffen und wir haben ein wenig über den Hilux geplaudert. Die beiden fahren derzeit einen N4 und einen N16 - und das nicht nur aus Spaß, sondern zumeist im harten Einsatz mit Rundballen drauf und Kühen im Hänger. Für die beiden steht zweifelsfrei fest: Ohne Hilux geht gleich mal garnix bei der Arbeit, das Ding ist halt einfach ein Arbeitstier.

Hilux von Taubenreuther

geschrieben am 25. Juni 2009 um 22:50 von netzmeister

Taubenreuther hatte auf der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen einen Hilux mit allem bestückt, was der Zubehör-Katalog hergibt. Auffällig dabei waren vor allem die (sehr dezente!) Windenstoßstange und der massive (6 mm) und weit nach hinten reichende Unterfahrschutz.

Statement zum Hilux: Fred und sein Double Cab

geschrieben am um 22:41 von netzmeister

Fred hat mir ein paar Bilder zu seinem wirklich harmonisch hergerichteten N17 (also die aktuelle Generation) geschickt:

Fahre jetzt den neuen Lux Doka 3-Liter Automatik (5-Gang) in unauffälligem rot.

Davor hatte ich die Version mit der 4-Gang-Automatik 36 tsd. km gefahren - ich fand, die Automatik schaltet sehr oft in den dritten zurück und dreht auch sehr weit hoch bis 140 km/h, im neuen läuft das ganze viel flüssiger (oder weicher?). Vielleicht liegts an der Power!

Die Änderungen: Sitze länger, Radio mit MP3, Bluetooth, Klimaautomat, Reifen 265/70 16, ARB Ramme mit Winde Horn fast, Hardtop, Unterfahrschutz…


Gitter & Zurrhaken

geschrieben am um 22:13 von netzmeister

Eine kleine Zwischenmeldung: Auch auf dem internationalen Markt gibt es die seitlichen Zurrhaken und das Gitter vor der Fahrgastzelle ausschließlich beim Single Cab. Extended und Double Cab müssen mit den 4 leidlich sinnvollen Haken innen an der Bordwand leben.

In meinen Augen ein klares Manko. Wieso muß ich für eine vernünftige Ladungssicherung erst noch nachrüsten? Wer hat sich denn den Käse überlegt?

gitter_singlecab1

gitter_haken_singlecab

Nachtrag: Daihatsu Terios Probefahrt

geschrieben am 23. Juni 2009 um 14:14 von netzmeister

Da mich jetzt ein paar Leute nochmal darauf angesprochen hatten: In der Tat hat natürlich nicht jeder Händler einen Terios auf dem Hof stehen, und insgesamt sind Daihatsu-Händler ja auch in manchen Gegenden recht dünn gesäht. Bevor Ihr jetzt aber umständlich sucht: Daihatsu hat ein Probefahrt-Formular online, über das Ihr Euch direkt eintragen könnt. Ihr bekommt dann Rückmeldung mit einem Termin im nächstgelegenen Autohaus.

Hier zur Probefahrt eintragen >>

Aktuelle Fragen #4

geschrieben am 20. Juni 2009 um 11:24 von netzmeister

Matthias hatte im Forum zwei Fragen gestellt:

Ist es richtig, das es den Hilux mit Kopfairbags nur in der Executive Ausstattung in verbindung mit dem 3 Liter Motor gibt??

Die Kopfairbags gibt es beim Double Cab “Sol” und “Executive”, genauso wie die Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer. Infos zu den Ausstattungsvarianten folgen noch.

Was verbraucht der Hilux bei 90 km/h auf der autobahn auf 100 km und bei wieviel umdrehungen dreht der Motor.

Nachdem der Lux bei 120 km/h ca. 2.700 U/min anzeigt, sind es bei 100 dann entsprechend ca. 2.200 - das kann man linear rechnen. Wohlgemerkt mit den 15″-Felgen mit 205/70 und dem Schaltgetriebe, das Drehzahlniveau bei der Automatik ist ein anderes.

Was er bei konstant 100 verbraucht, weiß ich leider nicht. Aber mit dieser Geschwindigkeit sollte man in lässig auf 8 Liter bringen können.