Vorhin hat es endlich für ein paar Minuten aufgeklart und ich habe ein paar Bilder schießen können.
Da ist er also, der Hilux:

Bekanntermaßen gibt es den Lux als Single Cab 4×2 (Einzelkabine), Extra Cab 4×4 (verlängerte Kabine, zwei Türen) und Double Cab 4×4 (Doppelkabine, vier Türen) mit zwei Motoren, zwei Getrieben und in 3 verschiedenen Ausstattungsvarianten - näheres dazu schreibe ich Euch aber in den nächsten Tagen noch einmal ein aller Ausführlichkeit.
Um es kurz zu machen: Hier vor mir steht ein Extra Cab in der mittleren Ausstattung, also als “Sol”. Diese Bezeichnung ist übrigens noch ein Überbleibsel aus früheren Zeiten, als es neben “Sol” auch noch “Luna” gab. Das nur als Ergänzung, denn ohne den Luna wirkt der Sol ein wenig verwirrend. Ich bin zugegebenermaßen nicht der größte Fan von Fantasie-Bezeichnungen, von mir aus könnte das ganze auch “Basic”, “Regular” und “Luxus” heißen (oder gleich “Gar nix”, “E bissl ebbs” und “Viel”). Ehrlich gesagt fände ich das für ein Arbeitstier wie den Hilux auch irgendwie passender.

Anyway: In der Sol-Ausstattung ist mir persönlich der Lux die liebste Variante, zumindest für den Einsatzbereich in dem ich ihn bewegen würde. Auf längeren Strecken tut mir ein wenig Komfort durchaus gut, Leder und Sitzheizung muß ich nicht unbedingt haben. Allerdings hat die Luxus-Version darüber hinaus auch die elektronischen Helferlein wie Stabilitätskontrolle, Brems-Assistent und Elektronische Bremskraftverteilung, das sei noch kurz angemerkt.

“Extra Cab Sol” heißt auch: 2,5-l-D-4D-Common-Rail-Diesel mit 5-Gang-Schaltgetriebe. Die 3-Liter-Maschine gibt es nur für den Viertürer. “Wieso eigentlich?”, mag man sich spontan fragen…die Antwort ist einfach: Wenn Toyota Deutschland das sogenannte “Line Up” (also die Ausstattungsvarianten) für ein Modell festlegt, richtet man sich natürlich nach dem Markt. Und der sagt klipp und klar: Nur 26% der Käufer entscheiden sich für den verlängerten Zweitürer (im Gegensatz zu 63% beim Viertürer), und das sind größtenteils gewerbliche Nutzer. Und denen reicht die “kleine” Maschine völlig, denn schlußendlichbetrifft das neben dem Anschaffungspreis ja auch die Unterhaltskosten.
Und so werde ich mich in den nächsten Tagen also ausgiebig mit dem Fahrgefühl beschäftigen, das mir die 2,5-Liter-Maschine mit ihren 120 PS und 325 Nm bescheren wird…ich bin gespannt!
Share This