Einfach herrlich - 16°, Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und ein laues Lüftchen…wie geschaffen für eine weitere kleine Runde durch die Weinberge und Wälder. Also habe ich noch schnell einem Bekannten ein paar Sachen aufs Grundstück gefahren und dabei die eine oder andere Böschung sachte angetestet bzw. mal beim Abbiegen eine Abkürzung genommen.

Der Terios macht definitiv Spaß beim Rumkurven: Wendig und handlich isser, das Fahrwerk recht straff, das Fahrverhalten völlig unauffällig…nur der Motor ist halt mit anderthalb Litern ein wenig arg schwachbrüstig, logischerweise. Die paar PS und Nm ziehen nicht gerade die Wurst vom Brot. Das fällt garnicht mal groß auf, wenn man so locker durch die Gegend kurvt, denn da reicht es völlig aus. Dennoch ist er weit davon entfernt, als “spritzig” durchzugehen, und schon gleich garnicht als “kraftvoll”. Letzteres merkt man vor allem dann, wenns ums Anfahren geht (ich hab ihn schon wieder mindestens zwei Mal abgewürgt) oder wenn man mal eine Stelle etwas langsamer fahren möchte. Dann ist recht schnell Sense mit dem kontrollierten Fahren, denn der Kleine braucht immer ein wenig zu viel Drehzahl, um am Leben gehalten zu werden. Ist aber auch logisch, bei diesem Motörchen, das ist nunmal Teil des Konzeptes. Schieben wir es mal auf persönliche Vorlieben, daß ich gerne etwas mehr Hubraum hätte…
Im Klartext heißt das: Im Grunde genommen ist er durchaus ausreichend motorisiert, denn in aller Regel fahre ich damit keine Böschungen hoch oder runter, sondern bleibe auf den Wegen.
Allerdings bin ich der festen Überzeugung: Wenn der Terios eine Untersetzung hätte, könnte man sogar ansatzweise damit spielen. Die Überhänge sind kurz, auch wenn die Beplankung wie üblich ein wenig zu kratzempfindlich ist, und Größe und Gewicht tun ihr übriges. Die Verschränkung ist eher bescheiden, dafür gibt´s aber im Modell “Top” sogar eine Sperre…was will man mehr?


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