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Der "Probefahrttourist" unterzieht Allradler dem Alltagstest. Direkt und ungefiltert. Live.
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Macht den HZJ76 zum “Klassiker des Jahres 2010″

geschrieben am 25. Dezember 2009 um 22:02 von netzmeister

Die “Off Road” vergibt jährlich den “Off Road Award” in verschiedenen Kategorien - und die Nominierungen für 2010 laufen bereits.

Dieses Mal findet sich in der Kategorie “F” - “Offroad-Klassiker” unter anderem ein guter alter Bekannter: Der HZJ76.

Foto: Toyota

Der fünftürige Heavy Duty ist sicherlich einer der besten Kompromisse, die man auf dem schmalen Grat zwischen Offroad-Tauglichkeit und Komfort eingehen kann. Nach meinem Dafürhalten der einzige wirklich bodenständige und vollends für den täglichen harten Einsatz ohne Wenn und Aber taugliche fünftürige Allradler, den man derzeit erwerben kann. Leider nicht “offiziell” über Toyota, sondern “nur” über den grauen Import - was zwar kein Beinbruch, aber dennoch schade ist.

Seit August diesen Jahres gibt es den HZJ76 auch mit Airbags und Euro 4 - und die “Euro-5-Glocken” höre ich im Geiste auch schon leise läuten, zumindest kann ich mir auch diesen Schritt gut vorstellen. Damit ist er vollends Europa-tauglich und tatsächlich endlich eine ernstzunehmende (!) Alternative für all diejenigen, die der allgegenwärtigen elektronischen Aufrüstung überdrüssig sind und einfach nur ein simples, ehrliches, sympathisches, hoch geländegängiges und gleichzeitig komfortables Fahrzeug für den täglichen Gebrauch suchen.

Soweit die Fakten.

Und jetzt die Idee:

Laßt uns diesen Off-Road-Award zum Anlaß nehmen, um ein wenig Lärm zu schlagen. Laßt uns dazu beitragen, dem Medienecho ein weiteres nicht zu unterschätzendes Puzzleteilchen hinzuzufügen. Laßt uns den 76er auf den Thron zu hieven ihn als DEN modernen Klassiker etablieren.

Und laßt uns so - vielleicht - ein winziges Stückchen dazu beitragen, dieses Schmuckstück japanischer Ingenieurskunst in den Blickwinkel von Toyota Europa zu rücken.

Ich weiß nicht, wozu es letztendlich gut ist…ich weiß nur, daß wir als größte Europäische Gemeinschaft rund um den Land Cruiser es zumindest schaffen können, daß der HZJ76 beim Off Road Award ganz oben auf dem Treppchen steht!

Seid Ihr dabei?

Dann laßt uns Lärm schlagen! Very Happy

Und so geht´s: Auf http://www.off-road.de/home/self/award2010/ gehen und abstimmen - etwas zu gewinnen gibt es auch, aber der dort ausgelobte Gewinn sollte nicht der Hauptgrund fürs Mitmachen sein… Wink

Ich habe gerade abgestimmt. Wer von Euch macht mit?

Euer Netzmeister

P.S.: Ende Januar nimmt sich auch der Probefahrttourist des 76ers an. War eigentlich für Ende Dezember geplant, mußte jedoch leider verschoben werden.

Ab jetzt ist der 79er im Einsatz

geschrieben am 25. November 2009 um 12:45 von admin

Der kürzlich getestete HZJ79 von Maltec ist gestern in Buenos Aires eingetroffen und wurde von seinem Eigner in Empfang genommen - jetzt beginnt quasi der Praxistest: Die Südamerika-Reise, für die der 79er auf- und vorbereitet wurde.

Und hier könnt Ihr das ganze live verfolgen: http://maltexplorer.offroad-blogs.net/

Land Cruiser HZJ79 “Maltec”: Das Fazit

geschrieben am 7. August 2009 um 00:12 von admin

Im ersten Moment mag man ein wenig überrascht sein, wenn Malte Asmus mit seinen gerade mal 24 Jahren und seiner lockeren Art auf einen zu zukommt: “Was denn…dieser Jungspund baut Expeditionsfahrzeuge?”

Dabei muß man allerdings wissen, daß “dieser Jungspund” schon mehr Offroad-Erfahrung als manch anderer gesammelt hat, sei es als Motocrosser in der frühen Jugend, bei Touren und Rallyes in Nordafrika, Teilnehmer bei GORM oder Breslau, Fernreisen bis nach China, als Mechaniker bei Spector in den USA oder, zuletzt, beim Cruiser-Spezialisten IAV Berg in Iserlohn. Es steckt also auch  tatsächlich was dahinter, nicht zuletzt auch sein neuer Partner: Rolf Krause ist in der Szene ein Begriff, beschäftigt sich seit gefühlten Ewigkeiten mit Fahrzeug(leicht)umbauten und bereichert nun das neue Unternehmen mit seinem Know-How.

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Ziel des Maltec-Teams ist sicher nicht die übliche “Fahrwerk- und Auspuff-Tauscherei”: Hier sollen Fahrzeuge geschaffen werden, die konsequent auf die (sehr speziellen) Kundenwünsche zugeschnitten sind und dabei jedoch nie ihren ursprünglichen Sinn und Zweck verlieren. Keine Stückelei, sondern Konzepte sollen hier ihre Umsetzung finden.

Und das haben sie in diesem Fall definitiv geschafft: Sie haben ein Fahrzeug auf die profilierten Reifen gestellt, das vom ersten Moment an echten Nutzwert ausstrahlt und als rundes Konzept überzeugt. Ich konnte nichts überflüssiges finden, nichts als “Firlefanz” identifizieren. “Nimm mich und fahr um die Welt”, ruft dieser Cruiser einem zu, und das permanent und sehr, sehr eindringlich…

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Das Fahrwerk, die Reifen, der Motor, die Kabine: Alles ist sinnvoll und in der Summe aufwändig, aber für sich betrachtet keinesfalls übertrieben. Es ist gleichsam die Traumlösung: “Mach es gut, mach es sinnvoll, der Preis spielt keine Rolle”. Letzterer dürfte übrigens nicht eben gering ausfallen: Malte hat sich dem Kunden zuliebe nicht explizit dazu ausgelassen, aber wenn ich die Änderungen und Teile im Hinterkopf spontan übeschlage, komme ich auf lockere 100 - 120 tsd. Euro. Alleine Motor, Getriebe, Umbau kommen auf gut und gerne 25, das Basisfahrzeug schlägt mit 40 zu Buche, die leere Kabine mit 15. Ausbau, Fahrwerk, Alcoas, Reifen, Zubehör, vollelektrische Sitze, Car-PC, Hifi-Anlage, 3 Diesel- und 2 Wassertanks, Standheizung…es kommt eine Menge zusammen, wenn man im Spielwarenladen den Wagen nach Lust und Laune vollpacken kann.

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Auch im Detail macht das ganze Spaß: Seien es die dezenten LED-Rückleuchten an der Kabine, die “Tim Tailor”-Werkzeugtaschen als Ablagen an den Türen, die extra angefertigten Gummis unter der Kabine (mit adäquat zu den vorhandenen Originalgummis angepasster Kennung) oder die Dieselpumpe mit Möglichkeit zum externen zu- oder abtanken: Man sieht, daß sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Das zeigt sich auch an der Kabine und im Innenausbau, die beide extrem sauber gearbeitet sind. Die Aufteilung ist Kundenwunsch und kann deshalb nicht Grundlage der Beurteilung sein, Ausführung, Stabilität und Funktion machen jedoch einen sehr guten Eindruck.

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Die Details sind es allerdings auch, die dem genauen Betrachter einen Wermutstropfen bescheren: An der einen oder anderen Stelle nämlich genügt das Finish nicht ganz den Ansprüchen, die man an ein Fahrzeug in diesem Preissegment stellen würde. Hier wurde ein Profil schnell an der Schleifbank angefast, dort (am Zusatztank oder am Balg zwischen Kabine und Führerhaus) ein wenig zu viel mit Sikaflex rumgeschmiert. Die Kabel wurden ohne Scheuerschutz durch den Ausbau verlegt, an den Lautsprecher-Verschraubungen Marke “Kniespalter” habe ich mir den Haxen derartig angeschlagen, daß ich Malte spontan laut und vernehmlich verflucht habe - und die eine oder andere Schweißnaht…nun ja, das könnte man auch schöner machen. Auch die Maß-Striche würde ich in der Abnahme nur ungern sehen, das kann man vor der Auslieferung auch noch schnell saubermachen. Und die Verschraubung der Funkantenne auf dem Kotflügel zum Beispiel würde ich (der ich mein altes Buschtaxi betreffend bekanntermaßen ein leidenschaftlicher Pfuscher bin) so sicherlich nicht hinnehmen.

Die Funktionalität, Sicherheit, Haltbarkeit berührt das natürlich nicht im geringsten - aber es ist einfach nicht so schön, wie es sein könnte. Will heißen: Das sind Luxus-Sorgen, natürlich. Aber wenn ich den Preis einer kleinen Wohnung aus der Portokasse nehme, erwarte ich auch bei solchen Kleinigkeiten absolut saubere Arbeit.

Malte hat sich übrigens diese kleinen Kritikpunkte angehört und sofort entschieden, das Fahrzeug nicht direkt zum Kunden, sondern erstmal zurück in die Werkstatt zu fahren, um eben diese Kleinigkeiten auch noch auszumerzen. Das ist professionell, so muß das sein.

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Aber kommen wir wieder zum Wesentlichen zurück: Fahrtechnisch ist das ganze ein Traum. Der Motor stellt jederzeit ausreichend Leistung bereit, ohne jedoch überzüchtet oder brachial zu wirken. Logisch, es ist schließlich der unbehandelte original-HD-T aus dem J8 und keine auf Teufel-komm-raus nachbehandelte Maschine. Das Fahrwerk benimmt sich unaufgeregt und ausgewogen, gibt dem Fahrzeug auf der Straße eine außerordentliche Exaktheit und stellt im Gelände genügend Freiraum zur Verfügung. Nur die angesprochene “Hoppelei” nervt bisweilen ein wenig, aber vielleicht kann das ja noch korrigiert werden. Und insgesamt wirkt das ganze Fahrzeug angenehm leicht, spritzig und spielerisch. Er macht schlicht und ergreifend Lust auf mehr. Man ist ständig versucht vom Asphalt runterzukommen, und das ist schonmal ein gutes Zeichen. Die Optik tut da ihr übriges: Mit Fahrwerk, Reifen und schlichter Kabine macht er einen derart ausgewogenen Eindruck, daß ich mir immer wieder vor Augen halten mußte, sogar mit einigen cm mehr Radstand unterwegs zu sein als im guten alten 75er.

Sprich: Dieser Cruiser macht einfach tierisch Spaß!


DAS GEFÄLLT:

  • Kein Fahrzeug von der Stange - hier wurde individualisiert, jedoch ohne zu verfälschen
  • Nette Ideen und Details
  • Bis auf Kleinigkeiten saubere Verarbeitung (vor allem der Innenausbau)
  • Der Motor ist ein Traum…

DAS MISSFÄLLT:

  • An den Kleinigkeiten müssen die Jungs noch ein wenig feilen, bei dieser Preisklasse muß eben auch das Detail 100%ig stimmen. “Schnellschnell”-Lösungen (beim Finish, bei Kabeldurchführungen u.ä.) gehen einfach nicht.
  • Die Dämpfer sind ein bißchen zu straff für mein Gefühl, aber daran werden sie sicher noch arbeiten.
  • Alles andere hat mir nicht zu mißfallen, da es speziell auf einen Kunden zugeschnitten wurde und seinen Wünschen entspricht. Anderer Kunde - andere Ausführung.

DAS NERVT:

  • Daß ich ihn wieder abgeben musste…

DAS WÜNSCHE ICH MIR:

  • Hundertzwanzigtausend Euro und 12 Monate Urlaub.

FAZIT:

  • Ein tolles Basisfahrzeug wurde massiv, aber mit Sinn fürs Wesentliche verändert. Der Charakter des Fahrzeugs wurde dabei sauber herausgearbeitet: Die Änderungen passen zu Fahrzeug und Einsatzzweck, Maltec hat da ein stimmiges Konzept hingelegt. Wenn ich mir in Gedanken ein Fahrzeug für die Weltreise zusammenbasteln müsste: So ähnlich würde es tatsächlich aussehen.
    Wenn Maltec dieses Konzept konsequent weiterverfolgen, sich auf hochwertige Fahrzeugumbauten beschränken und nicht mit Firlefanz verzetteln, dann sind sie sicherlich auf dem richtigen Weg und eine Bereicherung für den Markt.

Kontakt:

Maltec Leichtbautechnologie
Lötscher Weg 60
41334 Nettetal

Ansprechpartner: Malte Asmus

Tel. 02153-1217425
Fax 02153-1217426

info@maltec.org
www.maltec.org

Video: Kurze Fahrsequenzen…und Motor :-)

geschrieben am 2. August 2009 um 22:19 von netzmeister

Hier ein paar völlig unspektakuläre, nichtssagende, dilettantisch zusammengewackelte Fahraufnahmen…damit Ihr ihn wenigstens mal in Bewegung seht:

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Und jetzt das Highlight: Der Motor!

geschrieben am um 22:11 von netzmeister

Das beste habe ich Euch bis zum Schluß vorenthalten: Das Motörchen…

Ich sag´s Euch direkt und ohne Umschweife, damit der Schock auch richtig schön wirkt: Verbaut ist ein nagelneuer (!) 1HD-T der 2ten Generation, gekauft direkt ab Lager von Toyota. Gut, das wird den nicht-eingefleischt-völlig-bekloppt-Toyota-Fans jetzt nichts sagen, aber Ihr dürft Euch mit der Anmerkung begnügen, daß dieses aus dem vollen gefeilte Stückchen Ingenieurskunst mit zum feinsten zählt, das man sich als Offroad-Enthusiast zwischen Kühler und Spritzwand pappen kann.

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In Zahlen, für die nicht-Eingeweihten: 6 Zylinder Reihe, 4.164 ccm, Direkteinspritzung, Abgasturbolader, 160 PS und 360 Nm. Also - wie damals bei diesen Fahrzeugen üblich - ein riesen Block, dem zugunsten der Haltbarkeit nicht ansatzweise die Leistung entlockt wird, die er zu bringen imstande wäre. Was ihm einen unvergleichlich Dampfmaschinen-ähnlichen Charakter verleiht.

Und das Teil macht einen Spaß…ich kann Euch sagen. Er ist zwar nicht so aggressiv wie sein Vorgänger, mein geliebter 12H-T, und nicht so kraftvoll wie seine Nachfolger namens HD-FT und HD-FTE. Aber er entwickelt agil und drehzahlfreudig genau im richtigen Moment Kraft und Schub, daß es eine wahre Freude ist. Das natürlich, wie es der Hubraum erwarten läßt, ohne wirklich spürbares Turbo-Loch. So richtig knallt es, wenn man ihm bei höheren Geschwindigkeiten ordentlich auf den Hals tritt: Von 80-100 braucht er im fünften Gang 7 Sekunden, von 60 bis 80 im vierten ebenfalls…und bis 140 ist kein Nachlassen spürbar. Komplett ausgetestet habe ich es natürlich nicht, das muß man einer neuen Maschine (noch mit Einlauföl befüllt) nicht zumuten.

Ja, ich gebe zu: Einen nagelneuen 1HD-T mit gerade mal 500 km auf der Uhr zu bewegen, war für mich wirklich etwas besonderes.

Aber das besondere hat natürlich seinen Preis: Fabrikneu, inkl. 5-Gang-Schaltgetriebe aus dem J8, Einbau, Anpassungen…das bewegt sich schon fast in Bereichen, zu denen man im nahen Osten einen neuen HZJ79 in Basis-Ausstattung bekommt. Aber dazu später mehr.

Das Fahrwerk

geschrieben am um 21:23 von netzmeister

…ist völlig unspektakulär: Rundum Heystee (also hinten Parabolic, vorne Eibach). Dazu “Maltec-Dämpfer” (wohl ähnlich wie die Konis) und 255er BFG MTs auf Alcoa-Felgen. Das ganze paßt sehr gut zum ganzen Fahrzeug und überzeugt in den meisten Fällen auch: Die Verschränkung ist nicht übermäßig, aber absolut ausreichend (und eine hintere Sperre gibt es ja auch noch). In Kurven liegt die Pommesbude (erstaunlicherweise) wie ein Brett, folgt auch bei heftigem Untergrund sauber und ohne Zickereien der angepeilten Richtung und ist dabei keinesfalls unkomfortabel. Ich habe einiges versucht, aber ein “aufschaukeln” hat er jederzeit sofort unterbunden. Soweit gefällt mir das sehr gut.

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Nur: In bestimmten Situationen neigt das ganze Fahrzeug zu kurzen, “hoppeligen” Nickbewegungen, vor allem ist mir das auf Asphalt bei 80-100 km/h aufgefallen (auf Feldwegen nie). Dabei merkt man am Schnittpunkt Fahrerhaus/Kabine deutlich, wie sich Vorder- und Hinterwagen gegenläufig bewegen und sich richtiggehend aufschaukeln. Das ist mir beim serienmäßigen 79er so noch nicht aufgefallen, obwohl hier Fahrerhaus und Pritsche ja auch getrennt sind.

Und: Für mein Gefühl sind die Dämpfer noch ein wenig zu straff.

HZJ79: Fragen #2

geschrieben am um 12:09 von netzmeister

Sönke fragte im Buschtaxi-Forum nach den im Innenausbau verbauten Platten:

Die Platten des Korpus haben 13 mm, die Klappen, Frontblenden und die Platten der Liegefläche 10 mm. Das ist völlig ausreichend, wobei die Schubladen für mein Gefühl sogar überdimensioniert und damit deutlich zu schwer sind. Sprich: Da ginge noch was, aber sooo groß wäre der Gewinn dann auch wieder nicht. Die Platten der Liegefläche werden sich irgendwann ob der Belastung ein wenig verbogen haben, könnte ich mir vorstellen. Ist ja aber nicht weiter tragisch.

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Die Liegefläche ist übrigens mit Alcantara bezogen.

Insgesamt ist der Ausbau extrem sauber und sorgfältig gearbeitet, gefällt mir sehr gut. Schlicht und geradlinig, ohne Firlefanz, und schön anzuschauen.

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Der Boden ist in sandigen Gebieten wohl eher eine Qual: Versucht mal, da den Sand rauszufegen…aber dafür ist es wohl sehr günstiges Material, was man nach der Tour einfach rausrollen und neu verlegen kann.

Video: Öffnen des Klappdaches

geschrieben am 1. August 2009 um 11:15 von netzmeister

Kleines Filmchen: Öffnen und schließen des Klappdaches…

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HZJ79: Fragen #1

geschrieben am 31. Juli 2009 um 18:55 von netzmeister

Fragen aus dem Forum:

Onkelchen: Gesamthöhe an der hinteren Kante der Kabine: 2,44 m. An der vorderen Kante 5 cm weniger, unbeladen steht er hinten gut hoch.

Robert: Im Moment steht die Klappe sogar ein wenig weiter als 90° auf. Wasser kann jedoch keins ins Fahrzeug laufen, da das Scharnier geschlossen ist. Und: Der Neigungswinkel der geöffneten Klappe kann über die Dämpfer-Aufnahmen eingestellt werden.

Deckel auf!

geschrieben am um 18:31 von netzmeister

Weil vorhin die Nachfrage im Forum kam: Ja, das ist ein Hubdach auf der Kabine! Sorry, da bin ich noch garnicht dazu gekommen…

Das Dach wird von zwei Gasdruckdämpfern gehalten, Material und Verarbeitung machen einen guten Eindruck. Beim runtermachen muß man erst ordentlich ziehen, bevor es dem ungeübten “Erstbenutzer” auf den letzten 10 Zentimetern dann schließlich auf den Kopf fällt…aber gut, ändert ja auch nix mehr bei mir. :-p

Links und rechts fehlen noch zwei Schlaufen für einen Gummizug, der die Seitenwände beim runterklappen automatisch in den Innenraum zieht - das kommt aber noch, das hat Malte mir gleich zu Anfang gesagt. Ich Depp hatte natürlich beim ersten Einklappen mindestens zwei Hände zu wenig (wie immer) und eine Seitenwand fein raushängen lassen. Aber ich bin halt auch kein Klappdachbenutzer im “richtigen Leben”, ich hab sowas ja nicht… ;-)